© Karl Heinrichmeyer

Hallo Seebär'n, ihr kennt doch alle noch,
an Bord den Mann, welcher nennt sich „Koch“
ich habe nun versucht zu dichten
und von seinen Taten zu berichten
Hoffentlich hab ich's gut gemacht
damit das Herz im Leibe lacht

Der  Koch

Der Koch ist meist ein ganzer Mann
der alles tut was er nur kann
tief schaut er in den Topf hinein
„na, ist der Braten nicht zu klein“?

Die Mannschaft
das weis jeder Koch
ist doch nicht dumm,
die merkt das doch,
wenn das Stück Fleisch
das dort schmort als Braten,
wieder ist zu klein geraten.

Er weis, er muß schon dafür sorgen,
das die Mannschaft heut und morgen
immer gute Laune hat
am besten, es gibt essen satt

Wenn es dann noch so gut geschmeckt
das man sich die Lippen leckt
wird es, wenn es gut angerichtet,
mit Appetit dann auch vernichtet

Ein guter Koch, das ist doch klar,
ist für die Mannschaft wunderbar,
man tut ihm auf die Schulter klopfen
und auf gutes essen für morgen hoffen

Ja der Koch, ein Meister seines Fachs
der weis wohl schon wie man das macht
der Mannschaft tut sein essen gut
doch vor dem Reeder ist er auf Hut
,dem kocht er vielleicht zu teuer
und das ist dem Reeder nicht geheuer
und so passiert es dann zack zack,
im Hafen bekommt er einen Sack

Doch man sollte sich überlegen
ein guter Koch, das ist ein Segen
schon früh am Morgen muß er ran
backt Brötchen und kocht Kaffee dann,
das Mittagessen wird angerichtet
und mit Eifer dann vernichtet

Nachmittags gibt es Kaffee dann
den man auch wirklich trinken kann
mit Milch und Zucker hergerichtet
und in den Rachen dann geschüttet

Zum Geburtstag gibt’s schöne Sachen
eine Torte wird gebacken
manchmal sind dann auch zwei
das ist allen einerlei,
schmecken muß er
und wirklich fein
dann paßt alles in den Magen rein

Zum Abendbrot gibt es schöne Sachen
die der Koch tut selber machen
frisches Brot und gute Butter
wie zu Hause bei der Mutter.

Dazu noch nen Salat aus Reis
oder Kartoffen auch zumeist
garniert mit Fisch so muß das sein,
nun haut Euch dieses essen rein.
GUTEN APPETIT

So ein Koch ist oft Schachmatt
ist froh wenn er einen Maaten hat
denn dann können zu zweit sie eilen
und sich zu zweit die Arbeit teilen

Ja Leute, eines ist doch klar
nicht jeder Koch wie der beschriebene war,
manche kochten, weil sie stur
angebratenes essen nur oder weil es garnicht
schmeckte,
und man sich nicht die Lippen leckte
man kippte es in die Fullbrass rein,
nein dieses essen war nicht fein

Ja es gibt ihn noch den guten Koch
der von seinen Essern wird gelobt
stammt nicht unbedingt von Asien her
sondern vom Rhein oder Mittelmeer.
kümo


Der Funker

Der Funker ist ein Spezialist
der auf See zu Hause ist,
auf manchen Schiffes Brücke
findet sich eine Lücke
wo man eine Kammer,
mit 'ner Tür,
baute für den Funkeroffizier

Hier hörte er
aus großen Muscheln
was man im Äther so tat tuscheln
über Vorfahrt auf der See
bei Sonnenschein oder auch Schnee

Wenn ein Schlepper wird gebraucht
meldet er über Funk das auch
„He, ist der Schlepper noch so klein
wir wollen in den Hafen rein,
schickt mal so'ne kleine Biene
mit ner großen Kraftmaschine,
damit er drückt, ganz auf die schnelle
uns an uns're Ladestelle“

Der Kapitän der hat befohlen,
wir brauchen noch 'ne Ladung Kohlen,
bestimmt für Südamerika
wir bringen dafür Salpeter ja

Wenn das Wetter sich ändern tut
dann ist der Funker auf der Hut
er meldet dann in alle Welt
woher der Sturm seine Kraft erhält
und warum der Wellen Kraft
dem großen Schiff zu schaffen macht

Wenn hohe Wellen
tanzen hin und her
das es gibt kein halten mehr
und die See spielt total verrückt
das Schiffe werden unter Wasser gedrückt
und die Schotten schlagen ein
das Wasser strömt in die Fenster ein

dann gibt der Funker
in höchster Not
SOS für Schiff und Boot
zu Hilfe eilen dann ganz geschwind
Schiffe die in der nähe sind,
denn Männer die auf Schiffen fahren
sind nicht nur Seeleut ,sondern
immer auch Kameraden

Nun, so las ich, ist die Zeit vorbei
mit der Tastenfunkerei
drahtlose Informationsübertragung
ist angesagt, der Funker wurde eingespart

So ging wieder ein Beruf dahin
weil die Technik das so will,
der Reeder spart das Geld sich ein
das muß heute wohl so sein
der Funker der so wortgewandt
von der Bildfläche verschwand
kümo

........und hier seht ihr nun ganz verdeckt
wo der Funker sein Arbeitsgerät versteckt
Funkerbude wir es genannt und ist nicht grad sehr elegant

 

Hier arbeitet er oft Tag und Nacht
wie ein Funker das halt macht
immer ist er hilfsbereit
sitzt der der ihn hört auch noch so weit
dann wird das Funkgerät gestellt
das es dem Hörer in den Ohren gellt


Propellerwechsel auf hoher See

(besser konnt ich es leider nicht gedichtet wiedergeben)

Übers Meer verläuft die Reise
nach Samoa ist sein Ziel,
Wetter gut – so schreibt der Käpt'n
in sein Reisetagebuch

24 lange Tage , das Schiff schon unterwegens ist
das Wetter gut, der Wind ganz leicht
als es Samoa nun erreicht

Eine Woche hat es Ruhe
Schiff und Mannschaft ist wohlauf
und bei leichten Sturmeswinden
läuft das Schiff nun wieder aus

Doch nun wird der Wind zum Sturm
aus Ost-Süd-Ost pfeifft es heran
Wellen spülen über Deck
das man es nicht mehr sehen kann

Doch plötzlich – da-- ein lauter Knall
es schüttelt die Maschine sich—überall
Sternschaft und Stevenrohre reissen weg
der Maschinist hat den Schaden noch nicht entdeckt

Er sucht nach dem Schaden mit Müh und Not
es arbeitet die Maschine noch –
Wasser läuft ins Boot – die Maschine geht durch
der Maschinist reagiert ganz schnell
Drosselklappen geschlossen – Dampf wird abgestellt

Inzwischen poltert der Chief ganz munter
den Niedergang zur Maschine herunter
die Stirn vor Kummer zusammengerollt
die Augen blicken Sorgenvoll

Doch er fand im ersten Augenblick der Sicht
eine Beschädigung an der Maschine nicht
Der erste Maschinist kam nun hinzu
die stehende Maschine ließ ihm keine Ruh
Manöver fahren – vor – zurück—
brachten aber auch kein Glück

Inzwischen aber hatte man entdeckt
am Schraubenloch – da war das Leck
die Schraube versank in wilder See
ein Loch so groß wie ein Männerbein
und dort lief nun das Wasser rein

Segel setzen der Käpten nun befahl
für die Mannschaft eine Qual
3 Stagsegel und 2 Schunersegel--
die mußten sitzen – man sah die Mannschaft
in die Masten flitzen

Das Schiff lag nun bei Südost – Wind -
Querab nach Südosten hin
quer in der See – bei starkem Wind

und mußte – sollte es so verbleiben
auf die umliegenden Riffe treiben
mittels Segel ging nicht viel rund
das führte das Schiff nur auf den Grund

Um Not und Elend zu entfliehn
entschloß man sich
den gebrochenen Schaft zurückzuziehn
und den Reserveschaft nun einzuziehn

Das Schiff in den Wellen arbeitet fürchterlich
das war für die Arbeit hinderlich
so manche Verletzung kam hinzu
der Seemann der fand keine Ruh

Auch ein Floß baute man dann
damit man die Schraube einsetzen kann
vieles hat der Seemann hier vollbracht
bei  starken Sturm , bei Tag und Nacht

Doch letztlich ist es ihm gelungen
erhat die Gefahr bezwugen
er rettet das Schiff und auch den Mann
und kam wieder gut zu Hause an
Gruß Kümo


Datenschutzerkärung:

Datenschutz

Der Betreiber dieser Seite nimmt den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Ich behandel  Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

 Die Nutzung meiner Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf meinen Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben. Ich weise darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Für die hier abgebildeten Stempel,Fotos und Kleinfilme,habe ich die persönliche Genehmigung von den jeweiligen

Eigentümer/in.Eine Vervielfältigung oder Verwendung der Fotos und Filme,ist ohne ausdrücklicher Zustimmung der Eigentümer/in und mir nicht gestattet.