© schlagerburschi

......bei den alleinige Gedichten ist das ©Copyright bei ©Otmar Kierstein.......Danke noch mals dafür.Bei den Bildern © Dietmar Pietschok & © Günther Schellenberg

Der Fischer und die See

Tobende Stürme—Urgewalt--
auf dem Meere überall
Berge von Wasser
hoch wie ein Turm
zieh'n tosend durchs Wasser
im heulenden Sturm

Wehe dem Schiff
und wehe dem Kahn
der gegen diesen Sturm muß an
es braucht all seine Maschinenkraft damit
bis zum nächsten Hafen er es schafft

So manches stolze Schiff verschwand
unter der tobenden Wasserwand
Der Seemann der auf seinem Schiff
für Monate zu Hause ist
tut seinen Dienst stets pflichtgemäß
ganz gleich wie ihm das Herze steht

Sie fahren hinaus
und fangen den Fisch
ob es im Nordmeer oder
bei Neufundland ist

Auch in der Nordsee sind sie zu Haus
werfen im Sturm die schweren Netze aus
die Maschine läuft gleichmäßig mit steter Kraft
einen Hol nach dem anderen hat sie geschafft

Nach dem fetten Hering
warf man die Netze aus
und mit vollen Räumen ging es wieder nach Haus
Vier Wochen waren sie immer auf See
bei strahlender Sonne
bei treibenden Schnee
dann gings wieder nach Hause
zur Familie heim
doch bald müssen sie wieder draußen sein.

© kümo/ Otmar Kierstein

Der Klabautermann

Wer kennt den Klabautermann?
Wer hat ihn je geseh'n?
Ist er groß oder klein gebaut
hässlich oder schön?

Ist es ein Mann, ein Männlein gar
eine Phantasiegestalt sogar?
Als Kobold aber, so stehts geschrieben,
soll er poltern, strafen, lieben.

Früher, in der alten Zeit,
hörte man ihn rumoren
das es klang – ganz fürchterlich-
dem Seemann in den Ohren.

Auf Segelschiffen
war er meist zu Haus
ganz vorne vor dem Mast
wohnte in der Dunkelheit
an einem geheimen Platz.

Von hioer zog es ihn hinaus
in die Lastenräume
durch klopfen und hämmern
probierte er aus

ob Wände und Decks
noch in Ordnung waren,
damit sie bei dem nächsten Sturm
nicht auseinander brachen.

Klopfen und hämmern
diente als Mahnung
für Kapitän und Besatzung
eine schlimme Warnung

Heran heran so hämmerte er
rettet eure Seelen
wenn ihr das Schiff nicht repariert
die Fahrt Euch nur unter Wasser führt.

Ja er ist ein guter Poltergeist
und Schiffskobold
er ist mit dem Seemann
in aller Welt
auf Gedeih und Verderb
verschworen.

Niemand, so erzählt man,
hat ihn je gesehen
aber es ist doch hier und dort
manchmal schon geschehen

das oben im Mast
in der höchsten Rah
man den Klabauter sitzen sah,
ein kleines Männlein so tat man meinen,
mit großem Hut
und kurzen Beinen.

Glaubt ihr die Geschichte?
Oder glaubt ihr sie nicht?
Dann will ich euch eines sagen,
schaut nicht so ungläubig drein
sonst dicht ich nichts mehr für euch
inmeinen alten Tagen

 

© kümo/ Otmar Kierstein

DER POLARFUCHS

In Schnee und Eis sieht man ihn kaum
man glaubt den Augen nicht zu traun
ein schönes Tier wie der Schnee so hell
mit wunderschönem weißen Fell

So wird er vom Jäger schlecht entdeckt
weil- gut getarn - im Schnee er steckt
und entdeckt einmal der Polarwolf ihn
dann hilft keine List – dann muß er fliehn

Auch der Eisbär welcher lebt im Norden
möcht den süßen Kleinen morden
denn hungrig ist der große Bär
und der Fuchs schmeckt ihm so sehr

Ein Wildhund – ist der weiße Fuchs -
mit scharfen Zähnen- und großer Lust-
sich den Magen voll zu schlagen
drum tut er Lemminge und Mäuse jagen

So mancher der zur See tat fahren
und große Fische wollte jagen
hat diesen Fuchs bestimmt gesehen
vor Island und vor Kanada
vor Grönland und vor Island gar

Im späten Winter dann ganz schlau
graben sie einen sicheren Bau
gebären ihre Jungen dort
und ziehen sie auf an diesen Ort

Bis neun Junge kommen dann
aus dem Mutterleib – in den Höhlen an-
und werden dort dann aufgezogen
können spielen, lernen, toben
Aber wenn der Frühling ist gekommen
und die Wärme hat zugenommen
also wenn es Sommer wird – dann jung
und alt sein Fell verliert

Nun wird das Fell – du glaubst es kaum
unten beige und oben braun
ja, er muß sich mit buntem Fell bedecken
denn der Schnee ist weg
er muß nun in der Tundra sich verstecken
vor den hungrigen großen Tieren
die nach seinem Körper gieren

Doch auch der Mensch ist oft sein Feind
er stellt ihm nach – das fällt ihm leicht -
er möcht das Fell um sich zu wärmen
und mancher Fuchs muß deshalb sterben

Doch genug Füchse –
so hat ein weiser Mensch -
schon vor Jahren festgestellt
gibt’s im kalten Norden
auf dieser Welt----------

doch ich rufe dem Füchslein zu:
„ Aufgepaßt, gönn dir keine Ruh, sonst endest du als
Mantel oder Schuh, laufe weg im schnellen Trab,
bevor der Jäger das Gewehr geladen hat

Meine Damen, ihr tragt Pelze doch nur um damit in der Öffentlichkeit anzugeben,
dafür lässt dann ein so schönes Tier, wie der Polarfuchs sein Leben.
Schlägt beim Anblick dieser dunklen Augen nicht auch euer Gewissen,
seid ihr nicht auch zwischen Eitelkeit und Mitleid hin und her gerissen?
Wickelt ihr euch auch ein in Pelzen und putzt euch mächtig raus,
so schön wie der Polarfuchs seht ihr in seinem Pelz niemals aus.

© kümo/ Otmar Kierstein

Ja da hat der Sailor schon ganz recht
kommste du zu nah an Land
wird's manchmal schlecht
mit dem Wasser unter'm Kiel
denn es wird weniger, statt viel

Mußt also auf See schön bleiben
und dir dort die Zeit vertreiben
dir mit dem Kieker in der Hand
betrachten - aus der Ferne -
Land und Strand

Doch wie lang hält der Seemann
das wohl aus ? -
er will doch einmal auch nach Haus
und schauen nach schönen Mädchen aus

....auch einen Köm
will er mal schlucken
ihn laufen lassen -ohne zucken
durch den langen Seemannhals
das die Augen tränen dann sobald

Drum Leute kommt nicht zu nah an Land
denn die Gefahr nimmt überhand
lauert sie doch in den Mädchenbeinen
oder in den Kömgläsern- den Kleinen
Jedoch;
Alle wollten wieder an Land
und es sind nur die auf See geblieben
die in Neptuns Reich hinab gestiegen

 © kümo/ Otmar Kierstein

DER SEEMANN

Der Seemann der schaut Stund um Stunde
von der Brücke in die Runde
denn wenn er auf Wache geht
Hein Seemann meist am Ruder steht

Von der Brücke, die hoch oben -
sieht er wie die Wellen toben
sieht, wie sie sich nach oben recken
und die Luken feucht bedecken

Er hört das grummeln der Maschinen
die das Schiff durch's Wasser schieben,
hinterm Schiff da bleibt meist nur
eine silberne Schraubenspur

Auch die Masten, die sich an Bord befinden
können keine Ruhe finden
der Rhythmus der das Schiff bewegt
auch die Masten auf die Seite legt

So zieht der Dampfer seine Bahn
bei Sonnenschein und im Orkan
damit die Seeleut ganz geschwindt
schon bald im nächsten Hafen sind

Sind die Hafenliegezeiten
vom Seemann auch nicht recht zu preisen
denn hat das Schiff kaum fest gemacht
wird es wieder auf See gebracht
Dem Seemann ist das nicht geheuer
spart es auch kräftig seine Heuer
denn an Heuer und schicken Damen
kann man ganz erheblich sparen

Doch ob er dadurch reicher wird?
So mancher hat sich schon geirrt
denn ist er zur Liebsten heimgekommen
hat diese ihm alles abgenommen

© kümo/ Otmar Kierstein

DAS HERZ VON VOH

So sieht sie aus, die herzförmige Lichtung im Mangrovenwald
bei Voh / Neukaledonien
Das Herz von Voh
es ist kaum zu glauben
was tat die Natur
sich dort erlauben?

Aus dem All -
von oben gesehen -
wird man das Wunder
kaum verstehen

Hat die Natur
sich dort entschieden
durch die Herzensform
uns ihre Liebe
anzubieten?


Lies sie nicht wachsen
Baum für Baum
das es wie ein Herz
ist anzuschaun?

Hat sie nicht längst
in tausenden Jahren
für uns gesorgt
damit wir glücklich waren

Bist du der Meinung
-liebe Natur-
das du uns schenktest
Grünzeug nur?

Oh nein -
wir Menschen
haben begriffen
das du auf dieser Welt
uns schönes tatest stiften

Schenktest uns Blumen
bunt und schön
vollendete Schönheit
herrlich anzuseh'n


Schenktest uns Bäume
herrlich und hoch
davon konnten wir bauen-
waren nicht mehr Wohnungslos

Schenktest uns Pflanzen
voll mystischer Kraft
damit hast du manche Krankheit
aus unsere Körper geschafft

Schenktest uns Gesundheit
Schönheit sogar
sorgtest für essen und trinken -
du bist wunderbar

Nicht du mußt uns zeigen
wie sehr du uns liebst
nicht du mußt dafür danken
für das-
was du uns gibst

Nein – wir, die Menschen -
müssen dir sagen
wie sehr wir dir danken
wie lieb wir dich haben


Wir müssen dir danken
mit aller Kraft -
wärst du nicht gewesen
hätten wir es nicht geschafft

„Wir“ - müßten dir bauen
das große Herz
dir schenken unsere Liebe
und etliches mehr

So ist es – ich denk so - :
-wir – müssen dich schonen
- wir - müssen dich pflegen
für immer und ewige Zeit,
denn selbst uns're Enkel,
werden dich brauchen
so wie wir heut.

© kümo/ Otmar Kierstein

Das gelbe Wunder

Wir können ruhig drüber reden
denn es ist wahr -
es wurd' gesehen.

Die Polizei schwört Stein und Bein
im Gully schwammen Entelein:

Auf einer Dienstfahrt
von hier nach dort
kamen sie an jenen Ort -
wo ein Loch im Boden ist
damit Wasser ,
wenn es vom Himmel gießt,
im nu,
unter der Erde verschwunden ist.

Doch keine Gefahr
für Mensch und Tier
sollte nun entstehen hier
nur Wasser sollte laufen ab -
drum hat ein schlauer Mensch
scharf nachgedacht -

Das Loch – es wurde stark bewehrt
mit starkem Eisen zu gesperrt
und ein Bürger – der vom Amt -
hat es „Gully“ nun genannt.

Gans langsam, denn sie hat ja Zeit-
nähert sich nun die Polizei-
eben diesem Gullyloch.......
und sie glaubt es kaum -
aber sie sieht es doch....

eine Mutter, ganz aufgeregt
in Entensprache um Hilfe fleht

laut ist der Entenhilfeschrei
und schon naht die Wolfenbütteler
Polizei

Verblüfft schau'n die Beamten sich
in ihr ungläubiges Amtsgesicht
was sie sehn'n kann doch nicht sein -
doch die Ente schreit Not und Pein

Ja was ist denn hier nur los?
Sie geben ihrem Herz einen Stoß
und näher sich mit leichtem Fuß
der Ente die um Hilfe ruft

Als sie der Ente näher kommen
haben sie ein zwitschern nun vernommen
ei donner-, das ist doch nicht wahr -
kommt das zwitschern aus dem Gulli da?

Oha, wie geht’s' nun weiter?

Ich kann nur sagen:
Der Fall besteht aus lauter Fragen
Ich will nicht lügen,
nein mitnichten,
doch ich muss jetzt weiter dichten.
Denn ich muss vor allen Dingen
diesen Fall nun zu ende bringen,
sollte etwas geschwindelt sein,
möge man mir dies verzeihn

Also: Nun weis die Polizei bescheid,
zur Hilfe ist sie stets bereit
an dem Gully knien sie sich hin
um zu schau'n was denn da nur drin

Ein ängstliches zwitschern
schallt ihnen entgegen
ein gelbes leuchten -
es tut sich bewegen.....
nun aber voran
denn bewegen heißt ...Leben

So zieht man den Deckel
des Gully herunter
die Entchen darunter
zwitschern ganz munter

Sie rufen die Mutter
und die antwortet laut
man kann sie schon hören
die zwitschernde Freud

Kleine gelbe Federbündel
sieh kommen herauf,
sie laufen zur Mutter
und wärmen sich auf

Unter dem Fieder der Mutter
klingt es hervor
für die fleißigen Helfer
ein „Danke“ im Chor.

 © kümo/ Otmar Kierstein

Ob fauler Zauber auf hoher See,
der Untergang vom Grafen Spee,
ob Fischfang ohne Unterlaß,
im Eismeer und vor Caracas,
ob Schollen fangen im kalten Eis,
oder Kabeljau jagen um jeden Preis,
bei Wind und Sturm und im Orkan,
bei Neufundland und Norwegian.

Ob Tanker fahren um die Welt,
von Arabien bis zum kleinen Belt,
wo Schiffe mit Kisten bis an die Brücke,
stehen an Deck fast ohne Lücke,
fahren mit hoher Geschwindigkeit,
für großen Gewinn,
doch ohne Zeit.

Von Schiffen,
die leider keine sind,
weil Milliadäre drauf beheimatet sind,
die mit Milliardenwerten dann,
über die Ozeane fahrn.

In Schiff35 diskutierte man dann.
wie dies und jenes nur sein kann.

Zeigten Matrosen, die saßen im Mast,
pönten die Stangen ohne Hast,
sprachen von Kränen,
die mit schweren Geschirr,
Lokomotiven hoben
und Kisten voll Bier.

Man schrieb über Schiffahrt,
der ganzen Welt,
über Schiffswegbeschreibung
per Sternenzelt,
von Schiffen die der Sturm erwischte
und für immer unter Wasser drückte.

Ich wünsch mir vom Forum nun,
dem neuen,
wie Seeleute weiterhin zeigen,
wie Seefahrt einmal war und ist,
was schön war
und was großer Mist.

Sonja und Peter
haben's gerichtet,
Leute ran....
ihr seit nun verpflichtet......
macht aus dem Forum.......
das ist doch klar.....
einen Seemannstreff,
wie's auf der Welt noch nie war.

 © kümo/ Otmar Kierstein

Goldene Zeiten ?

Ein interessantes altes Buch
hab ich heut gelesen
hab nach Spuren es durchsucht
was in alten Zeiten ist gewesen

Viele schöne Schiffe sah ich
auf vielen schönen Bildern
und Männer die gefahren sind
taten davon berichten
wie schön doch die Fahrten sind
hin zu fremden Ländern

Unversehens- im leichten Flug
fiel aus diesem dicken Buch
ein Blatt, welches so DIN A5
und legte sich auf meine Strümpf

Das Blatt Papier - schön und bunt
ich sah verblüfft hernieder
tat vor Jahren einmal kund
die Not der Deutschen Reeder

Man brauche – stand geschrieben dort -
auf vielen deutschen Schiffen
Leute die man bildet aus
in allen Seeberufen

Melden möge sich - wer interessiert -
und wen die Seefahrt stark berührt
in Hamburg 36, sich,
Neuer Wall Nummer 86

Betroffen nahm ich die Seite auf
musste sie erst drei mal lesen
bis ich begriff – das war einmal
vor Jahren noch gewesen

Da galt der deutsche Seemann noch
in seinem eig'nem Lande
als Fachkraft die dringend gebraucht
für des Schiffe und weltweiten Handel

Da warb der Reeder noch um ihn
um ihn auszubilden
und den gelernten Seemann dann
an seine Reederei zu binden

Ja – so sag ich – wie ist das heute
wer brauch deutsche Fahrensleute
die ausgebildet nach besten Regeln
über alle Meere segeln

Der deutsche Seemann ist betrübt
wenn er nach Ostasien sieht
denn von dort holt man sich heut
für halbe Heuer – Seemannsleut

Der Seemann aus dem deutschen Land
welcher die Seemannsschule gut bestand
und nun geht als Offizier an Bord
wird gesucht in manchen Hafenort

Der einfache Seemann aus uns'rem Lande
der bekommt kaum noch eine Chance
denn mit seiner "großen Heuer" dann
kommt er beim Reeder ganz schlecht an


Drum deutscher Seemann, sag „Ade“
tut das herze dir auch weh
zur See wirst du wohl nicht mehr fahren
weder in guten, noch in schlechten Tagen
Aus reiner Unwissenheit
© kümo/ Otmar Kierstein


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