© Tyros Andi

......bei den alleinige Gedichten ist das ©Copyright bei ©Otmar Kierstein.......Danke noch mals dafür.

CASTELSTONE'S Buch geklaut

Teil  1
CASTELSTONE
Schiffe – Frauen – Ozeane
Ernst wollt schon als junger Mann
auf Schiffe die die See befahr'n
die Meere dieser Welt bereisen
und die Erde auf See umkreisen
Gedacht getan, ein Mann, ein Wort
es zog ihn von zu Hause fort
die großen Häfen lockten ihn an
wo er bat um eine Heuer dann
Bei Schulte & Bruns, nach großer Fahrt
landete er am Kiel-Kanal,
an der Heuerstelle, in nähe Schleuse
bat er um die nächste Reise
Er träumte von der großen Fahrt
von Tankern die er gerne mag,
die mit großen Maschinenkräften
Öl über die Meere schleppen
Doch was soll'n die Träumerei'n
man warf ihn aus dem Seemannsheim,
weil die Taschen waren blank
schlief er nun auf einer Bank
Rausgeworfen von den Pfaffen
fing er diese an zu hassen
und er hat niemals vergessen
das sie bös zu ihm gewesen
Doch auf einmal ist das Glück gekommen
eine Heuer hat er bekommen
auf einem Tanker, oh wie schön
doch leider konnt er ihn nicht seh'n
Denn der Tanker, das war leider
von den Kleinen, ein ganz Kleiner
hinunter klettert er die Schleusenwand
bis er auf dem Tanker stand
War das Schiff auch miserabel
so war der Schornstein ganz passabel
und in der Kammer, das muß man sagen
wimmelt es vor Kakerlaken
Fischöl wurd zuerst geladen
das war in Hamburg, dort im Hafen,
es wurd gebracht nach Dänemark
weil Esbjerg dort im Lande lag
Auf der Fahrt hat er sich nicht gezügelt
vom Kaptein wurd er verprügelt
weil er Essensreste, was man nicht darf
unverfroren in die Fullbrass warf
Auf stürmischen See'n fuhr man sodann
und kam gut in Hamburg an
von wo aus man nach Liverpool lief
dort fliegen die Dockschwalben ziemlich tief.
Nun ging es auf große Fahrt
mit Ölprodukten aller Art
durchpflügte man das „Schwarze Meer“
transportierte Sprit und manchmal Teer
Dort in den kleinen Hafenstädtchen
gabs die allerschönsten Mädchen
die für Nylonstrümpfe oder Kleid
willig machten die Beine breit
So waren das in jeder Lage
immer wunderschöne Hafentage
man liebte hier und lebte dort
doch eines Tag's ging's wieder fort
Es war in Holland
in Rotterdam
wo Ernst sich seinen Seesack nahm
und nach einem Spruch an den Kapitän
sah man ihn von dem Schiffe fliehn

 

Teil  2

Jetzt in der Nacht
ist dunkel schon
ich kann nicht schlafen
ich kann nicht ruh'n
kommt mir der Gedanke in den Sinn
das ich dem Böhmer noch 'was schuldig bin
versprochen hab ich schon vor Zeiten
sein Buch dichterisch auf zu arbeiten
In mir ist so das Gefühl
das die Muse mich küssen will
ich denke so
nun biste dran
nu stehste auf und fängst halt an
Ernst sein Buch
aus den Schrank genommen
und mit dem lesen schnell begonnen
das richtge Kapitel muß noch her
nu kann ich beginnen: Bitte sehr:
Aus Archangels, genau genommen
mit Schnittholz,in Manchester, angekommen
mit Schnittholz bis zur Brücke hoch geladen
muß er nun auf die Entladung warten
Aber das fällt ja nun nicht schwer
denn in England hat man von jeher -
-das du's auch glaubst -
die schönsten Pub's, wohl aufgebaut
In diese übervollen Lokalen dann
begab sich abends der Schiffersmann
der Ginnesdurst war riesengroß
die Theke liess ihn nicht mehr los
Dort knüpfte man-wenn man sich benahm
auch die tollsten Freundschaften an
man soff sich mit den neuen Freunden voll
und alle fanden das wundervoll
Gerd war so'n Freund
er fuhr auf der SOELA
Ernst mustert dort an
und es war kein Fehler
Zurück auf seinem Schiffe dann
der Böhmer einen Sack bekam
aber Ernst war ja nicht dumm
er mustert ab und mustert um
Doch in die Pub ging's weiterhin
da gab:s tolle Mädchen
wie es schien
Ernst der hat sie abgeschleppt
und sie haben kräftig einen weggesteckt
Doch als dies geschah
das war nicht fähr
kam ein Regengus daher
und die Nummer war weggeschwommen
ehe sie richtig hat begonnen
Doch nach ein paar Tagen
wie das so ist
hatte er nen Tripper
und das war Mist
Doch er nahm es nicht so schwer
denn nun wurde er Millionär
denn Milionen von Penecillineinheiten
taten ihm nun Freude bereiten
Die SOELA, ein tolles Schiff
es gefiel ihm sicherlich
denn die große Dampfmaschine
surrte wie 'ne fleiss'ge Biene
Oft zog es ihn daraufhin
zu den Maschinisten 'rin
und er verbrachte viel freie Zeit
bei den Maschinistenleut
Die Mannschaft war- wie heute auch
europäisch angehaucht
Polen, Esten und auch Finnen
taten dort ihre Arbeit finden
Auch'ne Polin war dabei
die machte eine Sauerei
als Ernst sein alter Dampfer fuhr vorbei
machte sie den Hintern frei
und zeigte unter lautem Gejohle
ihre beiden Backenpohle
Ja, Ernst mußt sich auch als Koch bewähren
aber das wollte so recht nichts werden
denn die Suppe die er gemischt
war selbst für eine Vielvölkerbesatzung nischt
Auch das Eis welches er sich erdacht
und aus hundert Eiern hat gemacht
wurde wie Beton so hart
weil er sich die Milch gespart
Jedoch kam er wegen diesem Streich
wieder aus dem Küchenbereich
und befand sich, statt im Küchenduft
wieder an der frischen Luft
So durchfuhren sie an vielen Tagen
die Schären….und besuchten manchen Hafen
schöne Mädchen gab es überall
Alkohol auf jeden Fall
willige Mädchen die allzeit bereit
haben die ganze Besatzung erfreut
Doch auch diese schöne Zeit
war einmal vorbei Ihr Leut
die Ladung wurde festgelascht
und man hat sich auf die Fahrt gemacht
Über Skagerag ging die Fahrt
es brieste von der schlimmen Art
und es hat ganz schön gekracht
als die Decksladung sich
hat los gemacht –
aber nach drei Tagen dann
kam man – in Adrossan – gut an
Auch die Zeit auf der SOELA
ging bald vorbei
es nahte der Winter
es wurde kalt
Eine Fahrt in die Tropen
so viel es Ernst ein
das wär jetzt viel schöner
und könnte doch sein
Ein Bananenjäger
wohl das richtige wär
drum fuhr er nach Hamburg
über das Nordsee- Meer
Aber in Hamburg gings
auch nicht wie es sollte
und wie Ernst das gerne wollte

 

Teil  3
 

Ob in Norwegen, Deutschland oder im Hollandsland

überall war Ernst bestens und auch wohl bekannt
wenn sein Schiff durch die letzte Schleuse fuhr
schauten die Mädels nach Ernsti nur.
Ob es Tyske Nelly war oder Käsebrocken gar
ob Mizzy oder andere Damen
alle durfte er umarmen
und sie dann, gewiss aus freien Stücken
mit einem Shorttimes scharf beglücken.
So lange er noch Geld besaß
alles von ihm soff und frass
wenn das Geld alsbald zu ende
stand man da mit leere Hände
Nicht jedoch wenn man als junger Mann
aus dem kaputten Deutschland kam
und zudem noch Ernst tat heißen
trank gern Bacardi, den ganz weissen
und soff sich an, mit Hochgenuss,
mit seinen Kumpels nen Sockenschuss
Diese Kumpels aber dann
halfen wenn er mit leeren Händen stand
sorgten das er zu essen fand
und so manchen Alko-trank
Doch nachdem der Ernst nach Seemannsart
dem Mijnher die Faust aufs Gesichte
schlagen tat, wars mit Holland erst vorbei
doch das war ihm einerlei
Von Rotterdam, mit Eisenbahn,
tat er nun nach Italia fahrn
und halb geschlafen-halb gefahrn
kam er dann,
Tags darauf in Genua an.
Ganz schnell musterte er sodann
auf einen Riesentanker an
ein Tanker auf dem man,
was nicht verkehrt,
sogar Judo hat gelehrt
Die Mannschaft war ein Witz an sich
doch Ernst tat eisern seine Pflicht
ein guter Gefechtsrudergänger war er sicherlich
Manöver fuhr er nach besten Arten
und brachte das Schiff heil aus dem Hafen
Durch die Wüste fuhr er per Schiff
ja, das konnte so mancher nicht
sah die schönsten Schiffe dieser Welt
von Hapag, Lloyd oder von Shell
Auch geschah ein Mord an Bord
den angeblichen Täter brachte man fort
und hielt ihn in Gefangenschaft
bis der rechte Täter war gefaßt
Der dritte Teil ist nun vorbei
beim nächsten mal geht’s zur Fischerei
wir werden lesen wie Ernst geflucht
als er auf See nach Fisch gesucht

 

Teil  4
 

 Der lange Weg zum Cap
 
Antwerpen:
Ernst macht als Seemann eine Pause-
Antwerpen ist nun sein Zuhause -
er sucht sich ‚ne Frau und zeugt zwei Kinder
und tat eifrig nun als Gastwirt schindern

Geld war reichlich auf der Bank
zwei Autos fuhr man, mit großem Tank,
eins kam aus den USA,
eins aus dem deutschen Osten gar

Doch plötzlich kommt ihm in den Sinn
Möönsch Norwegen ist doch schön –
da musst du hin –
und fortan tat er dafür streben
am Nordkap ruhig und schön zu leben

Mit einem Freund, der Atze hieß
nahm er nun in Angriff dies-
in die erwähnten Autos dann
packt man alles
was man mitnehmen kann
Als das verladen war geschafft
fuhr man dann mit voller Kraft
zur Grenze vom belgischen Staat
die man zu übertreten hat

Doch hier tat man ihn tracktieren
denn es fehlte an Papieren –
und so macht man noch einmal kehrt,
um zu besorgen die Unterlagen,
die an der Grenze nicht vorhanden waren

Mit dem wichtigen Dokument
hat er von Belgien sich dann getrennt
und fuhr nun zu den Dänen hin
wo er freundlich durchgewinkt

Mit der Fähre gings nach Schweden dann
dort kam man auch glücklich an,
es ging weiter mit dem KFZ
und einer Begleitung, die sehr nett

Diese Begleitung, jung und fett
machte Liebe, hinten im Bett
mit dem der grad nicht fahren tät

Zum Norden ging es immer weiter
auf einmal knallts und das war nicht heiter
der Wartburgmotor der war hin
weiterfahren ergab keinen Sinn –
er wurde abgeschleppt bis Narvik hin –
heute wohnen Hühner drin

Ein Haus kauft man am Bergesrücken
von wo man kannte auf See raus blicken
wo man sah, wie die großen Schiffe
sich mit großer Fahrt auf die See raus schlichen

Ernst sein nächster Nachbar war-
ein Spökenkieker von feinster Art
immer war er sofort zur Stell
wenn meldet sich-
ein Gespenstergesell….
und Geister gab es viele dort
an diesem abgeschiednen Ort
denn alle die dort umgebracht
geisterten in der dunklen Nacht

Ernst fühlt sich wohl und ohne Groll
fand man den Weg zum Klo ganz toll
zehn Meter weit zum Donnerbalken
ging man den Weg den eisig kalten

Auch das Wasser war kein Problem
man konnte leicht zum Bächlein gehen
um das Wasser einzufangen
welches wollte ins Meer gelangen

Alles Paletti, dachte er nun
ich will nicht rasten, will nicht ruhn
will endlich etwas tolles tun,
will Fische fangen in großem Stil
weil ich ja etwas essen will

Wie’s mit dem Fischfang
ging dann los
erzähl ich euch demnächst ganz groß
wenn mich die Muse wieder küßt
und Ihr das Zeug dann lesen müßt

 

 

Teil  5
DAS MEER – es ist so riesig groß-
es sind unendliche Weiten
der Wind der pfeift dort immerzu
zu allen Jahreszeiten

Doch gibt es Menschen
die mit Leidenschaft
sich auf diesem Meer bewegen
und mit ihrer Arbeitskraft
dem Meer seinen Segen entnehmen

Zu diesem Stande
-den Fischersleut-
wolltest du gehören
und holen aus dem tiefen Meer
den Fisch
des Meeres Segen

Nun musste her
ein schönes Schiff
mit tollen schlanken Linien
Sturm erprobt
und gut in Schuss
der kauf sollte sich lohnen

Paul – der alte Fahrensmann
bot dir nun seine Ahnung an
Ahnung von Kuttern hat er wohl
den meisten jedoch von Alkohol

Half Atze beim Umzug an das Kap-
brachte Paul dich beim Bootskauf
nun auf Trapp-
denn wollte man viel Fische fischen
musste man ein Schiff besitzen

Mit viel Mut zog man nun los
Und siehe, das Angebot war groß
viele Kutter gab es da
furchterregend
aber auch wunderbar

Kleine und auch große Boote
lange und auch breite
lagen hier im Angebote
und wollten aufs Meer, das weite

Da lag ein Boot
so herrlich weis
mit wunderschönen Linien
Ernst verliebte sich sogleich
und hat den Kaufvertrag unterschrieben

Der Verkäufer –
ein Fischersmann
tat sich nur wenig zieren
und eine Woche später dann
tat das Boot dem Ernst gehören

Ein Glühkopfmotor
stand im Maschinenraum
mit 24 Pferdestärken
ihm sollte Ernst im Sturm vertraun
und helfen zu erfüllen
den Fischfangtraum

Eine Zigarettenzündung war auch daran
mit ihr musste man den Start versuchen
doch oftmals klappte es nicht ganz
und Ernst tat kräftig fluchen

Eingerichtet hat man sich schnell
an Bord des kleinen Schiffes
Kojen waren reichlich da
und auch eine kleine Küche

Am frühen Morgen ging es dann los
man machte los, die Leinen
jedoch sprang der Motor nicht gleich an
es war einfach zum weinen



Auch Paul, der schlaue Motormann
konnte den Fehler nicht finden
auch er warf nicht den Motor an
und der tat höhnisch grinsen

Es half der wackere Fischersmann
der ihm tat das Boot verkaufen
er kam an Bord mit einem Ruderkahn
und schon tat der Motor laufen

Nun war Ernst wohl obenauf
konnte mit dem Boot nun fahren
„kartoffel kartoffel“ knurrte der Motor
und fuhr wie in den besten Tagen

Nun musste nur ein Netz noch her
um den Fisch zu fangen
denn ohne Netz –ihr lieben Leut-
hätt er kein Fisch gefangen

Er kaufte bald ein feines Netz
von 30 mal 30 Meter länge
und wünschte sich im festen Traum
das ihm nun der Fang gelänge

Aus Ostfriesland heuert er nun an
Uwe, als Boots und Fischersmann
der ging ihm fleissig nun zur Hand
weil er die Netze aneinander band,
eines nämlich war doch klar,
jetzt begann die Lofotenfischerei,
wie jedes Jahr

Doch Ernst, der hatte wirklich Pech
mal tobte die See
und mal war das Boot plötzlich weg
mal war Ernst doch sehr betroffen,
denn das Netz war abgesoffen

Als er es dann wieder fand
hatte er im Netz nur Tang
und ein paar Fische die halb gefressen
von unbekannten Meereswesen

Geschuftet hat er, das muss man sagen
ohne murren und ohne klagen
doch sein Umfeld hat ihn ausgelacht
weil der Fischfang ihm nichts eingebracht

So war es dann ganz schnell vorbei
mit der Lofotenfischerei
denn seine Familie wollte leben
und er musste nach bezahlter Arbeit streben

Er heuerte, als erfahrener Mann
nun auf einem Tanker an
und für immer war es für ihn vorbei
mit der Lofotenfischerei

Dies hab ich nun nacherzählt
die Dichterei hab ich gewählt
und wenn es mal nicht gedichtet hat
leute- dann verzeiht mir das

Wenn es ein wenig hat gefallen
dann lasst jetzt die Korken knallen
und trinkt auf meine Gesundheit dann
damit ich noch lange dichten kann

 ©Otmar Kierstein

"Soela"           © Ray Perry
"Soela" © Ray Perry

Der erste Laker auf dem Niederrhein

Am 1. April fuhr mit Geschnauf
MS Um Lei Tung den Rhein hinauf
Die Krähen krächzten von weiten schon
ACHTUNG:
Um Lei Tung ist auf dem Strom

Ängstlich schlugen des Rheines Wellen
hinauf bis zu des Stromes Schnellen
und die großen Wellen verdünnten sich
und machten sich zu feinem Gischt

Auch des Stromes Polizei
eilte nun ganz schnell herbei
um zu sehen nach dem Kapitän
denn dieser fand den Rum so schön

Spezialisten von Schiff 35
sind inzwischen äußerst fleißig
denn sie untersuchen nun
was hat dieses Schiff auf dem Rhein zu tun

Eine Brücke ging entzwei
Und das ist eine Schweinerei

Herzliche Grüße zum 1. April sendet Euch Kümo

 ©Otmar Kierstein

© Alfred-M
© Alfred-M

Die Distel

Hier, in diesem erlauchten Kreise,
bringe ich nun die Beweise,
das die Distel eine Pflanze ist,
die durch Schönheit lockt
aber leider sticht.

Aber warum,
so frag ich mich mit Schrecken -
lockt sie mit Schönheit-
doch will mich stechen?

Ich hab darüber nachgedacht,
wälzte schlaue Bücher Tag und Nacht,
und kam dann endlich zu dem schluss-
dass die Distel einfach stechen muss

Dies geschieht nicht nur zu ihrem Schutz,
nein- weil sie auch uns schützen muss -
denn es ist ihr von der Schöpfung her gegeben,
das sie mit ihrer inneren Kraft,
Gesundheit für den Menschen schafft.

Was nutzt die Pflanze, wenn man ohne Geist -
sie einfach aus den Boden reist
und sie liegt in Feld und Flur
geröstet von der Sonne nur

Dabei könnt sie – ohne zu ruhn,
für den Menschen soviel Gutes tun,
gibt sie doch mit ihrem Saft,
viele Menschen – neue Kraft.

Sie stammt aus Südamerika,
ist dort bekannt schon tausend Jahr,
die Inkas machten, von Anbeginn,
die Distel zu ihrer Medizin.

Sie schützt die Zellen und den Magen,
auch die Leber, wenn sie wund
macht die Distel wieder gesund

Ja sie tut sehr viel für uns,
hält uns fit und auch gesund

und vieles mehr kann man benennen,
selbst ein Theater tut man kennen
dieses tut sich Distel nennen.

Selbst im psychologischen Bereich
bedient man sich der Distel gleich,
aufgemalt auf weißem Papier
gefällt die Pflanze allen hier
an ihren Ästen, Dornen, Zweigen.
sollen sich Geschichten zeigen.

Mit Erlebnissen die einfach toll
hängt man dann die Pflanze voll,
ein jeder berichtet was er getan
in der vergang'nen Woche dann

Wenn erzählt wird hier von allen,
tut das manchen schon gefallen
und ein Lächeln – sei es noch so klein -
bringt Sonne in das Herz hinein

So hat die Distel – eh manns gedacht,
auch Sonnenschein zu uns gebracht
gestochen hat sie keinen hier
denn sie war ja nur Papier.

©Otmar Kierstein

Auf dem Balkon

  Im Bademantel....
doch voller Stolz
schau ich vom Balkon
ins Holz

Wo schwingen
ohne Unterlass
die Eichhörnchen sich
von Ast zu Ast

Hoch oben
in der Bäume Gipfeln
in den tief verschneiten
Wipfeln, wollen sie,
man glaubt es kaum
nach den leckren Nüssen schaun'.

Findet ein Hörnchen
dann 'ne Nuss
gibt's hoch in den Bäumen
gleich Verdruss
denn ein andres Hörnchen
möchte sich auch laben
möchte gern das Nüsslein haben

und so tut man sich verhaun
hoch oben in dem Eichenbaum
hin und her geht es geschwind
schneller wie der eis'ge Wind

Ach wie ist das wunderschön
von unten dem Toben zuzuseh'n

©Otmar Kierstein


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